Seitenanfang

Sprungmarken

Hauptinhalt

PRESSEMITTEILUNG:

25. April 2012
Jusos streiten für „Neue und gerechte Weltordnung“

Carsten Sinß bleibt Vorsitzender der Jusos

Carsten Sinß
Der 28-jährige Student der Betriebswirtschaftslehre und gelernte Industriekaufmann Carsten Sinß aus Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus-Kreis) ist am vergangenen Wochenende auf der Bezirkskonferenz der südhessischen Jusos in Ronneburg (Main-Kinzig-Kreis) mit rund 60% im Amt des Vorsitzenden der südhessischen Jusos bestätigt worden.

In den neuen Juso-Vorstand wurden zudem Christian Heimpel (Frankfurt), Isabell Hillesheim (Hochtaunus-Kreis) und Jan-Eric Filipczak (Kreis Offenbach) als stellvertretende Vorsitzende, sowie Florian Kaiser aus Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis) als Kassierer gewählt. Der 15-köpfige Vorstand wird komplettiert durch Aylin Cetinkaya (Main-Taunus), Felix Diehl (Gießen), Johannes Giar (Wetterau), Melanie Haubrich (Gießen), Bijan Kaffenberger (Darmstadt-Dieburg), Kristin Krause (Lahn-Dill), Filippos Kourtoglou (Kreis Offenbach), Saskia Millmann (Darmstadt-Dieburg), Elisa Scaramuzza (Wetterau) und Jaouhara Zaouagui (Main-Kinzig).

Inhaltlich legte die Juso-Konferenz ihr Augenmerk insbesondere auf außenpolitische Themen. Im Rahmen einer Antragsreihe unter dem Titel „Neue und gerechte Weltordnung“ sprachen sich die Jungsozialisten unter anderem für eine Bekämpfung des weltweiten Hungers, das Verbot von „Land Grabbing“ sowie eine friedliche Lösung der Konflikte in Syrien und zwischen Israel und Iran aus. Dabei erteilten die Jusos auch Bestrebungen einer militärischen Intervention im Iran eine klare Absage. Zwar seien grundsätzlich auch militärische Interventionen unter striktem Mandat und strengen Auflagen als Ultima Ratio denkbar, im Falle von Israel und Iran sei dies aber der falsche Ansatz. Die Solidarität der Jusos zum israelischen Staat und die Abwehr aller Angriffe auf dessen Existenzrecht bleiben davon aber unberührt. Darüber hinaus beschäftigten sich die Jusos auch mit landespolitischen Themen und kritisierten im Rahmen ihrer Antragsberatungen unter anderem das von der hessischen SPD geforderte Alkoholverbot an Tankstellen und Kiosken ab 22 Uhr.

Neben den inhaltlichen Beratungen konnten die Jusos an diesem Wochenende aber auch eine Reihe von Gästen begrüßen wie unter anderem den SPD-Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, den SPD-Generalsekretär Michael Roth, den südhessischen SPD-Vorsitzenden Gernot Grumbach, den Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Erich Pipa, sowie den ersten Beigeordneten Andre Kavai und die Vorsitzende des Landeselternbeirats Kerstin Geis. Sie alle hoben in ihren Beiträgen die Relevanz der Jusos als Sprachrohr der jungen Generation in der Partei und der Gesellschaft hervor, vor allem mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl und den angestrebten Regierungswechsel.

Mit dem Ergebnis der zweitätigen Bezirkskonferenz zeigt sich der frisch gewählte Juso-Chef zufrieden. „Wir konnten am vergangenen Wochenende zukunftsweisende Ideen verabschieden. Auch organisatorisch ist der Juso-Verband für die anstehenden Herausforderungen mit Blick auf die Bundestags- und Landtagswahlen gut aufgestellt.“